Valentinstag Geschenke 2017

Valentinstag 2015: Shades of Grey

fifty-shades-of-grey

fifty-shades-of-grey

Am 12. Februar 2015 läuft „Fifty Shades of Grey“ in den Kinos an. Pünktlich zum Valentinstag am 14. Februar findet der Bestseller von E. L. James, verfilmt von Regisseurin Sam Taylor-Johnson, auch den Weg auf die Leinwand – und bietet damit ein attraktives Programm für den Valentinsabend mit dem oder der Liebsten. Einen Tag vor dem Kinostart, am 11. Februar, feiert der Film auf der Berlinale seine Premiere.

Und dieser Termin ist mit Sicherheit nicht zufällig gewählt. „Fifty Shades of Grey“, das verraten Buchlektüre, Trailer und Kritiken, ist keinesfalls eine der tränenrührigen 08/15-Romanzen aus Hollywood, sondern eine Liebesgeschichte ohne Tabus, wie es sie im Mainstream-Kino nur sehr selten zu sehen gibt.

Schüchterne Studentin trifft dominanten Milliardär

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 21-jährige Studentin Anastasia Steele (Dakota Johnson). Bei einem Interview für eine Universitätszeitung trifft sie den 27-jährigen Milliardär Christian Grey (Jamie Dornan), der sie mit seiner überheblichen und Art sofort in seinen Bann entzieht. Alle Versuche, sich seiner Faszination zu entziehen, scheitern – Christian führt Anastasia in eine Welt ein, von der sie zuvor nicht zu träumen gewagt hätte. Eine Welt, in der sexuelle Fantasien wie Bondage oder Sadomaso Realität werden.

Während der charismatische Christian die unschuldige Anastasia immer mehr in seinen Sog zieht, hofft diese immer noch auf die große Liebe. Von einer Beziehung haben die beiden jedenfalls komplett gegensätzliche Vorstellungen. Christian stellt sich als Kontrollfreak und Machtmensch heraus, auch und gerade gegenüber Frauen. Beide kommen sich näher und Anastasia entdeckt mehr und mehr von Christians Geheimnissen – und schließlich auch völlig neue Seiten an sich selbst.

Einer der größten Bestseller aller Zeiten

Schon vor dem Filmstart in Deutschland gilt „Fifty Shades of Grey“ als ein internationales Massenphänomen: Allein in Deutschland hat sich der 2011 erschienene, nun verfilmte erste Teil der Roman-Trilogie mehr als fünf Millionen Mal verkauft, in den USA und Großbritannien liegen die Zahlen noch weit darüber.

Auf der ganzen Welt gingen ganze 70 Millionen Exemplare über die Ladentische – ein gigantischer Verkaufserfolg. Damit zählen die Bücher zu den größten Bestsellern aller Zeitn. Vom „Time Magazine“ wurde die Autorin E. L. James dafür sogar unter die 100 einflussreichsten Menschen der Welt gewählt. Auch die Reservierungen für die Filmvorführungen in Deutschland brechen schon wieder alle Rekorde – im Moment zieht offenbar alles, was unter dem Label „Fifty Shades of Grey“ läuft.

Sam Taylor-Johnson führt Regie

Man darf also gespannt sein, wie Sam Taylor-Johnson den Stoff in bewegte Bilder gepackt hat. Die Regisseurin ist noch relativ neu im Geschäft und ist lediglich mit ihrem John-Lennon-Biopic „Nowhere Boy“ aus dem Jahr 2009 aufgefallen. Stattdessen hat sie sich zuvor einen Namen als Fotografin gemacht. Dennoch war das Vertrauen der Produzenten in sie offenbar groß genug, um ihr einen Etat von 40 Millionen Dollar für das Projekt in die Hand zu geben.

Ebenso spannend dürfte die Frage sein, wie die Hauptdarsteller Dakota Johnson und Jamie Dornan die im Buch stark ausgeschmückten Sexszenen bewältigen – und wie freizügig der Film überhaupt wird, gilt doch „Fifty Shades of Grey“ mittlerweile landauf, landab als Synonym für erotische Literatur schlechthin.

Dakota Johnson und Jamie Dornan in den Hauptrollen

Die 25-jährige Amerikanerin Dakota Johnson trat unter anderem im Facebook-Film „The Social Network“, „21 Jump Street“ und „Need For Speed“ auf. Auch für sie dürfte diese Rolle einen gehörigen Karrieresprung bedeuten. Ihren Liebhaber im Film spielt Jamie Dornan. Der 32-jährige Nordire spielte in einigen Fernsehserien („Once Upon a Time“, „The Fall“) mit und verkörperte in „Marie Antoinette“ Axel von Fersen, den guten Freund der französischen Königin. In seiner Rolle als Christian Grey dürfte er besonders für die weiblichen Zuschauer ein herber Leckerbissen sein.

In weiteren Rollen sind unter anderem Eloise Mumford als Anastasias beste Freundin sowie Luke Grimes und Rita Ora als Christians adoptierte Geschwister mit von der Partie.

Unterstützt wurde die Filmproduktion auch von Buchautorin James, die mit ihrer Trilogie ganz offenbar einen Nerv getroffen hat – und auch genau darauf geachtet haben dürfte, dass die Filmversion ihren Buchinhalt nich zu sehr verfremdet. Als kleines Schmankerl für die Musikfans bietet der Film außerdem eine exklusive neue Version von Beyoncés Hit „Crazy In Love“, die bereits im Trailer sehr vielversprechend anklingt.

Erotische Spannung, heiße Bilder

Doch schon jetzt ist der Hype unter den „Shades of Grey“-Fans groß. Dass der Film auch an den Kinokassen ein Erfolg werden dürfte, steht wohl schon jetzt außer Frage. Die Filmkritik freut sich auf „schlüpfrige Unterhaltung“ und verspricht viele explizite Szenen mit erotischer Spannung. Nicht umsonst ist der Film erst ab 16 Jahren freigegeben. Dennoch ist davon auszugehen, dass viele Szenen aus dem Buch entschärft wurden oder gar nicht erst im Film vorkommen.

Seinen Reiz hat der „Fifty Shades of Grey“ – da sind sich die meisten Literatur- wie Kinorezensenten einig – ohnehin weniger in einer raffinierten Story als vielmehr in der knisternden Erotik, die wie ein Schleier über dem Film liegt. Allein schon die Neugier dürfte viele Zuschauer in die Kinos treiben.

Das etwas andere Valentinstag-Programm

Passt „Fifty Shades of Grey“nun also in die Valentinstagplanungen für 2015? Sicherlich ist der Fall nicht die Sache eines jeden Paares. Dennoch bietet er für den diesjährigen Valentinstag eine außergewöhnliche, möglicherweise auch etwas gewöhnungsbedürftige Alternative zu den Standard-Schnulzen nach Candle-Light-Dinner und Rosenschenken an. Es muss ja nicht immer romantisch sein.

Denn mit dem Liebesleben ist es wie überall: Manchmal tun etwas Abwechslung und neue Inspirationen einfach gut. Wer also mal wieder etwas Schwung in die Beziehung bringen möchte, könnte bei diesem Film eventuell gut aufgehoben sein. Und wer weiß: Vielleicht ist ja der Kinobesuch der Startschuss für eine Valentinsnacht der etwas anderen Art. Aber das bleibt jedem selbst überlassen.