Valentinstag Geschenke 2017

Rosen verschenken

Rosen – die Königin der Blumen

Die Rose wird oftmals als die „Königin der Blumen“ bezeichnet. Schon seit mehr als 2000 Jahren werden Rosen gezüchtet und haben seitdem nichts von ihrer Faszination eingebüßt. In Gärten, bei der Parfumherstellung, als Heilpflanzen und als Schnittblumen sind Rosen bis heute in ihrer Popularität und Beliebtheit ungeschlagen. Zum Valentinstag ist die Rose die meist verschenkte Blume.

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Die Rose – die beliebteste Schnittblume in Deutschland

Rosen sind die beliebteste Blume Deutschlands! Die Statistik zeigt die zehn beliebtesten Schnittblumen in Deutschland nach Marktanteil in den Jahren 2010 und 2011. (Quelle: AMI; Zentralverband Gartenbau )

Rose am beliebtesten

Die Rose – die beliebteste Blumen

Quelle:IfD Allensbach (Anzahl der Befragten: 2.000 Befragte)

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Kleine Rosengeschichte

Rosen begleiten die Geschichte der Menschheit wie kaum eine andere Blume. Die älteste Darstellung der Rose wird auf 1600 v. Chr. datiert und befindet sich im Knossospalast auf Kreta. Die Bezeichnung „Königin der Rose“ stammt von der griechischen Dichterin Sappho, die bereits 600 v. Chr. so besungen hat. Bei den Römern wurden Rosen erstmals als Heilpflanze und zur Parfümherstellung kultiviert und Rosen galten als eines der höchsten Luxusgüter. Nach dem Untergang des römischen Reichs haben aber nur einige widerstandsfähige Rosen überlebt.

Für eine erneute Verbreitung sorgte Karl der Große. Im Jahr 794 verordnete er in der „Capitulare de villis vel curtis imperialibus“ den Anbau von Obst und Gemüse, Heil- und Zierpflanzen. Dazu zählte als Heilpflanze auch die „Rosa canina L.“. Im Jahr 1250 gab es laut Albertus Magnus im mitteleuropäischen Raum mit der Rosa alba, der Rosa rubiginosa, der Rosa arvensis sowie einigen Variationen der Rosa canina lediglich vier bekannte Rosensorten. 1580 wurde erstmals mit der Rosa lutea eine gelbblühende Rose aus Kleinasien eingeführt. Bis dahin gab es nur weiße, rosafarbene und rote Rosen in Mitteleuropa. Mit der die Rosa chinesis „Major“ kam die erste China-Rose nach Europa. Seitdem bekam die Rosenzüchtung einen bis dahin ungeahnten Aufschwung. Die China-Rose hatte zu den bis 1580 bekannten Rosensorten in Europa zwei bedeutende Vorteile: Sie blühte den ganzen Sommer über bis zum Herbst und nicht wie die alten Rosen nur einmal im Jahr und es gab sie auch in Gelb und Zinnoberrot. Damit war der Grundstein für eine unglaubliche Entwicklung in der Rosenzüchtung gelegt. Heute sind über 13.000 Rosensorten erhältlich und es werden ganz sicher auch in Zukunft immer neue Sorten hinzukommen.

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Farbenvielfalt und deren Beliebtheit

Die ursprüngliche Blütenfarbe der Wildrosen war Weiß oder Rosa. Rote Rosen gab es schon seit der Antike. Gelbe Rosen stammen aus dem asiatischen Raum und mit ihnen begannen im 19. Jahrhundert die Kreuzung der verschiedenen Rosenarten und damit auch die heute bekannte Farbenvielfalt. Dabei entstanden vor allem die reine Farbe Gelb der Teehybriden und die zahlreichen Orangetöne. Rein blaue und rein schwarze Rosen sind hingegen bis heute ein unerreichter Züchtertraum. Die als blaue und schwarze Rosen bekannten Sorten sind bis heute nur fast blau oder fast schwarz, denn Reste der ursprünglichen Farben sind immer noch enthalten.

Am beliebtesten sind mit Abstand die roten Rosen. So sind ein Drittel aller verkauften Rosen rot. Danach folgen in der Beliebtheitsskala rosafarbene Rosen, gefolgt von den gelben Rosen. Die geringste Rolle beim Rosenkauf spielen weiße Rosen.

Heute gibt es neben den klassischen Rosenfarben auch ungewöhnliche Farben und Farbkombinationen wie die grünäugige Rose, die immergrüne Rose oder die graugrüne Rose.

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Rosenklassen – Einteilung der Rosenarten und Rosensorten

Die Rosenzüchtung ist eine wahre Wissenschaft. Mit viel Enthusiasmus und viel Akribie versuchen die Rosenzüchter immer neue Sorten hervorzubringen, die sich in Farbgebung und Blütenpracht gegenseitig übertreffen. Schon seit dem Anbeginn der Rosenzüchtung wurden Rosen verschiedenen Gruppen zugeordnet, die sich in ihrem Wuchs- und Blühverhalten und in ihren Pflegeansprüchen unterscheiden. Die erste Einteilung stammt von Jacobus Theodorus Tabernaemontanus, der schon 1625 in seinem „Kräuterbuch“ von Rosengeschlechtern spricht.

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Durch die intensive Züchtung sind inzwischen weltweit weit über 30.000 Rosensorten entstanden. Diese Sortenvielfalt ist nicht zuletzt durch die Kreuzung von Sorten aus verschiedenen Rosengruppe entstanden, sodass nicht wenige Rosensorten der einen oder anderen Rosengruppe zugeordnet werden können. Die Eingruppierung der einzelnen Rosensorten ist zudem schwierig, weil es keine international verbindliche Rosenklassifizierung gibt. So sind in den verschiedenen Ländern auch verschiedene Klassifizierungen üblich. Insgesamt gibt es drei Klassifizierungen, die als die wichtigsten angesehen werden. Dies sind die Klassifizierungen der American Rose Society, des Verbandes britischer Rosenzüchter und des World Federation of Rose Societies (Weltverband der Rosengesellschaften).

Auch zeitliche Einteilungen werden häufig vorgenommen. So unterscheidet der Verband britischer Rosenzüchter zwischen den Sorten, die bis 1970 entstanden sind und den Sorten, die nach 1970 gezüchtet wurden. In Anlehnung an diese Klassifizierung werden Rosen oftmals in Wildrosen, Alte Rosen und Moderne Rosen eingeteilt.

Ganz grob befolgen alle Verbände die Einteilung in:

  • Wildrosen
  • Gartenrosen (Kultur- oder Edelrosen)

Auch zeitliche Einteilungen werden häufig vorgenommen. So unterscheidet der Verband britischer Rosenzüchter zwischen den Sorten, die bis 1970 entstanden sind und den Sorten, die nach 1970 gezüchtet wurden. In Anlehnung an diese Klassifizierung werden Rosen oftmals in Wildrosen, Alte Rosen und Moderne Rosen eingeteilt.

Wildrosen

Als Wildrosen werden alle Arten bezeichnet, die ohne die Züchtung des Menschen entstanden sind. Wildrosen gibt es schon seit Urzeiten. Die meisten Wildrosen kommen in den gemäßigten Zonen der nördlichen Halbkugel vor, einige wenige Sorten stammen aus den Subtropen. Heute sind rund 120 Wildrosensorten bekannt, davon stammen rund 25 Sorten aus Europa. Typische Wildrosen sind einmalblühende Sträucher, die so gut wie keine Pflege benötigen. Eine bekannte und ursprüngliche Wildrosenart ist zum Beispiel die Hagebutte. Sie wird, wie fast alle echten Wildrosen, nicht so sehr als Blumenschmuck verwendet, sondern eher zu Arzneimitteln, Tees oder zu Körperpflegemitteln verarbeitet.

Die Vorfahren der als Gartenrosen bekannten Pflanzen kommen hingegen aus Asien.

Alte Rosen

Alte Rosen sind sozusagen historische Rosensorten. Dazu zählen alle Rosensorten, die bereits vor der Einführung der ersten Teehybride im Jahr 1867 existierten. Zu den Alten Rosen können jedoch durchaus auch Rosensorten gehören, die erst kürzlich gezüchtet wurden, sofern die Züchtung ausschließlich auf Ursprungssorten dieser Klasse zurückzuführen ist.

Alte Rosen können in zwei Hauptgruppen unterteilt werden:

  • einmalblühende Sorte
  • öfterblühende Sorten

Zu den bekannten einmalblühenden Sorten gehören die Gallica. Das sind winterharte Sträucher, die auch unter dem Namen „Französische Rose“ bekannt sind und die als „Mutter aller europäischen Gartenrosen“ bezeichnet werden. Gallica können rote, rosarote, rosafarbene oder selten auch weiße Blüten hervorbringen. Alba Rosen gehören ebenfalls zu den einmalblühenden Alten Rosen. Sie sind Hybriden, die es vermutlich schon in römischen Zeiten gab. Das graugrüne Laub ist das typische Merkmal der Alba Rosen. Wie der Name schon vermuten lässt, blühen sie meist weiß. Es gibt jedoch auch rosafarbene Alba Rosen. Damazener Rosen sind vor allem wegen ihres betörend schönen Duftes bekannt, der als der reinste Rosenduft gilt. Nach Europa kamen sie im 13. Jahrhundert durch Kreuzfahrer. Die Zentifolien sind die typischen Gartenrosen aus Urgroßvaters Zeiten. Auf vielen Blumenstilleben aus dem 17. und 18. Jahrhundert sind sie zu sehen.

Die zweite Hauptgruppe der Alten Rosen, die öfterblühenden Sorten, entstanden durch die Einkreuzung von China-Rosen im 18. Jahrhundert. Damit wurden auch erstmalig neue Farbnuancen, vornehmlich bei den Rot- und Gelbtönen, hervorgebracht. Nicht zuletzt deswegen explodierte die Sortenvielfalt der Rosen zur damaligen Zeit bereits auf über 2.500 Sorten. Zur damaligen Zeit sehr beliebt waren die Bourbon-Rosen. Auch wenn es um 1850 rund 450 verschiedene Bourbon-Rosen gab, gibt es heute nur noch wenige dieser Art. Die Portland-Rosen entstanden Ende des 18. Jahrhunderts und brachten die ersten rein roten Blüten hervor. Entstanden sind die Portland-Rosen wahrscheinlich in England. Die erste Teerose kam 1810 von Kanton in China nach England. Sie gab letztendlich den Anstoß dazu, dass die ersten Teehybriden gezüchtet wurden und damit die Zeit der Modernen Rosen einläuteten.

Moderne Rosen

Zu den Modernen Rosen werden die Teehybriden, Floribunda, Polyantha und Bodendecker gezählt. Letztere kamen erst Ende des 20. Jahrhunderts als neue Rosenklasse hinzu. Floribunda und Polyantha gehören zu den Beetrosen und werden auch „büschelblütige Rosen“ genannt. Die Teehybriden sind auch unter dem Namen Edelrosen bekannt und bringen nur eine einzelne Blüte auf einem einzelnen Stiel hervor. Polyantha-Hybriden und Teehybriden sind vor allem im Schnittblumenhandel beliebt.

Die beliebtesten Rosensorten für den Hausgarten

Bei der Vielzahl an Rosensorten gibt es einigen, die heutzutage besonders gern in Hausgärten angepflanzt werden. Dazu gehören:

  • Kletterrosen
  • Strauchrosen
  • Edelrosen
  • Beetrosen
  • Bodendeckerrosen
  • Malerrosen
  • öfterblühende Ramblerrosen

Rosen als Schnittblumen

Die Rose gilt seit jeher als die „Königin der Blumen“ und als Symbol der Liebe und Zuneigung. Die Sortenvielfalt, die Einzigartigkeit und Eleganz der Blüten und deren betörender Duft sind der Grund dafür, dass Rosen die beliebtesten Schnittblumen überhaupt sind. Es gibt sie mit einfachen oder gefüllten Blüten und dazu ein allen Farbvarianten. Kaum eine andere Schnittblumenart ist so wandelbar wie die Rose. Sie eignet sich daher zu nahezu jedem Anlass:

  • Hochzeit
  • Liebe, Romantik, Valentinstag
  • Hochzeitstag
  • Muttertag
  • Geburtstag
  • Dienstjubiläum
  • Ruhestand
  • Weihnachten, Oster
  • Begräbnis

Blumestrauss Rosen

Schnittrosen werden in den Farben Rot, Weiß, Gelb, Rosa, Violett, Orange, Grün, Zweifarbig oder Mehrfarbig angeboten. Dabei kann es sich um kleinblumige oder großblumige Rosen sowie um Sprayrosen handeln. Sprayrosen sind buschige Rosensorten mit vielen kleinen Blüten. Die meisten Schnittrosen haben eine Länge von 30 cm bis zu 100 cm. Besonders beliebt sind Englische Rosen wie etwa die David Austin-Rosen oder auch die Ekuador-Rosen. Unter diesen befinden sich die meisten langstieligen Sorten, die gerne als einzelne Rose zu einem ganz besonderen Anlass und als Zeichen der Liebe verschenkt werden. Gern werden Rosen auch mit anderen Schnittblumen kombiniert und sind dabei meist ein ganz besonderer Blickfang in einem Strauß.

Die Reife der Rosen ist beim Schnitt der Rosen ganz entscheidend. Während der Kultur sammelt die Rose in ihren Blütenblättern Zucker (Energie), den sie später zum Öffnen der Blüte benötigt. Sind die Rosenknospen noch völlig geschlossen, können Rosen daher nach dem Anschneiden ihre Blüten nicht vollständig öffnen, wenn sie zu früh geschnitten wurden.

Herkunft der Rosen

Diese Statistik zeigt die wichtigsten Herkunftsländer für Rosenimporte nach Deutschland nach Importvolumen im Jahr 2013. In diesem Jahr waren die Niederlande das wichtigste Bezugsland frischer Rosen. Deutschland importierte rund 920 Millionen Stück aus dem Nachbarland. (Quelle: Statistisches Bundesamt)

Herkunft der Rosen

Wie viel Rosen werden jährlich verkauft?

Die folgende Statistik zeigt die Entwicklung des Imports frischer Rosen nach Deutschland in den Jahren 2007 bis einschließlich 2013. Im Jahr 2007 wurden insgesamt rund 1,13 Milliarden Stück frischer Rosen nach Deutschland importiert.

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